Samstag, 22. Dezember 2012

Heute nicht

Jawoll! Wer hätte das gedacht? Die Welt ist nicht untergegangen (zumindest nicht in dieser Zeitzone - es ist 00:30 MEZ).
Ist vielleicht ganz schön, wenn man sich überlegt, dass solche Lieder dann nicht mehr hörbar wären.
Ist vielleicht beängstigend, wenn man bedenkt, dass immer wieder solche historischen Fehlinterpretationen medial ausgeschlachtet werden.
Sensationsgieriges Pack.
Es geht auch bedächtig. Kann sogar schön klingen. Ungemein schön.
Wir sitzen hier im Garten und wir warten auf den Weltuntergang

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Weltuntergang

Manche lernen scheinbar nie aus. So oft ist die Welt schon untergegangen. Schon lange ist klar, dass die angebliche Prophezeihung des Weltuntergangs durch die Maya wissenschaftlich nicht haltbar ist. Von Wissenschaft halten diese zwei Jungs wahrscheinlich nicht so viel, zumindest nicht in diesem Zusammenhang.
Trotzdem sind sie sich sicher, dass wir ein Weihnachten 2012 erleben werden.
Unterhaltsam allemal.


Dienstag, 18. Dezember 2012

Leierkastenmann

Laut meinrap.de hat Staiger dieses Video zum besten Deutschrapvideo des Jahres gekürt.
Verständlich, wieso er das getan hat. Ist es doch vor allem für die Möglichkeiten, die diesem Team zur Verfügung standen, unheimlich ambitioniert umgesetzt . Allerdings finde ich das Attribut des "besten" etwas übertrieben für dieses Video.
Fast schon eine Hommage an Fear and Loathing in Las Vegas ist es vor allem gegen Ende etwas verstörend.
Das Lied halte ich auf jeden Fall für sehr gut. Vor allem Mo, der mir vor allem im Bezug mit Mach One aufgefallen ist, bildet mit seiner Hook den Grundstein für die Atmosphäre des Tracks.


Unzerbrechlich

Einer der gefühlvollsten deutschen Raptracks. Ausnahmsweise ist James Blunt sogar echt mal schön und eher weniger kitschig. Liegt aber auch einfach an dem absolut krassen, ehrlichen Text, den der "junge" Casper hier präsentiert. Eine Offenbarung für alle Außenseiter.

Scheiß auf den Rollstuhl, heute wird getanzt

Montag, 17. Dezember 2012

Loser

Im Zusammenhang mit Megaloh fällt immer wieder der Begriff des ewigen Talentes. Und Talent hat der Junge absolut. Lyrisch und flowtechnisch hat er's einfach drauf. Ist mal wieder was anderes im deutschen Rap. Und er scheint sich selbst endlich mal aufgerafft zu haben, denn das Album steckt ohne Frage mitten in der Promophase. 3 Trailer, Momentum I, Momentum II und Momentum III haben bereits das Licht der Welt erblickt und heute folgt mit Loser die erste Singleauskopplung des Albums.
Leider ist es nicht möglich das tape.tv Video einzubinden, deshalb bleibt nur die Verlinkung.

Megaloh - Loser

FREE Download

Gegensätze

Eher dunkel und kalt lässt sich die Musik beschreiben. Passt doch so gar nicht zum Songtitel.
Malibu Beach? Kalifornien ist doch warm und sonnig. Aber vielleicht meint der Chimperator-Künstler Muso auch gar nicht realen Ort Malibu, sondern ist einfach auf den Klang des Wortes aus. Oder vielleicht ist es auch der Versuch hinter die Kulissen eines Ortes zu gucken, der eine scheinbar heile Welt suggeriert, bis die Fassade zerbricht (sowohl soundtechnisch als auch visuell).
Egal, worauf er hinaus will. Es packt ein packendes Klangbild, das recht untypisch für die deutsche Musiklandschaft ist, aber dadurch nur umso fasziniernder ist.


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Zerstreuung


Englischsprachiger Rap war schon immer so ne Sache mit der ich mich nie so ganz habe anfreunden können.
Doch natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Dem aufmerksamen Leser dürfte schon aufgefallen sein, dass ich dem unglaublichen Duo Macklemore & Ryan Lewis nicht ganz abgeneigt bin. Und wer wäre ich denn, wenn ich nicht auch Eminem durchaus hochschätzen würde. Es gibt einfach so Koryphäen, die man nur ganz schwer kritisieren kann und meistens sowieso nicht will.

Legendär

Wie wird man eine Legende?
Tu das, was du gern machst, und mach's independent.


Mittwoch, 12. Dezember 2012

Ohren auf.

Netter Beat. Arrogante Haltung. Saucoole Hook. 3 mehr als solide Parts.
Muss ich mehr sagen?
Anhören muss man das schon allein, weil Atzenkalle hier tatsächlich den Takt trifft.
Daran hat nun wirklich keiner mehr geglaubt.


Dienstag, 11. Dezember 2012

Inspiration

So funktioniert Inspiration:
Per Zufall über diese doofe Top 20 vom Musikexpress gestolpert (ich hasse diese Rankings eigentlich so dermaßen, aber naja - manchmal sind sie ganz gut). Und jetzt hänge ich den ganzen Tag auf blöden ABBA-Ohrwürmern rum. Versteht mich nicht falsch, ich feier ABBA total. Die erste CD, die ich stundenlang gehört habe, war das ABBA Gold Album meines Vaters. Aber diese Ohrwürmer wird man einfach nicht mehr los.
Deshalb also mein Lieblings-ABBA-Lied=heutiges Lied des Tages!


Kino

Gestern war Kino-Tag. Und Schule und und und. Viel zu tun. Ich hab's ehrlich zeitlich einfach nicht geschafft.
Aber im Nachhinein passt der Song am besten zum Tag, weil ich dann immer Hunger auf Popcorn kriege und Popcorn assoziiere ich nunmal mit Kino. Einfach herrlich, dieser große Saal. eine riesige Leinwand und Figuren in Überlebensgröße stellen mal mehr, mal weniger alltägliche Probleme und Konflikte dar.

Es lief übrigens End of Watch (empfehlenswert - zumindest für Actionfans).

Sonntag, 9. Dezember 2012

Gitarrenmädchen

Kommt mir mittlerweile so vor als würde es dieses Lied schon ne halbe Ewigkeit geben.
Kann man immer wieder feiern. Britischer Rock/Pop/Indie-Gedöns-Musik fällt es so leicht einfach ursympathisch zu klingen.
Ich find's super, auch wenn's nicht in die Adventszeit passt. Von Lieder, die darein passen, hab ich mich hier aber auch schon sehr frühzeitig verabschiedet. Und so'n bisschen Lust auf tanzen hab ich jetzt auch.



Samstag, 8. Dezember 2012

Neuentdeckung

Ohne Witz jetzt. Für sowas wurde Rap erfunden. Absolut großartiger Song, super Text und geniales Video.
Gänsehautlines, unglaublich verdichtet. Deutscher Consciousrap at its best. 3:50 vergehen im Fluge. Am Ende kommt doch ein bisschen Nostalgie auf.

Push that shit.

Lärm

Lärm passt super in die Adventszeit. Vor allem schöner Lärm. Und erst recht, wenn man ihn grade wiederentdeckt hat.
Hat schon eine unglaubliche Power mitzubrüllen:
What if I say I'm not like the others?
What if I say I'm not just another one of your plays?
You're the pretender
What if I say I will never surrender?
Und überhaupt. Dave Grohl ist super.

Foo Fighters - The Pretender from bas tian on Vimeo.

Nur über meine Leiche.

Ich hinke hinterher, ich weiß. Doch die Posts kommen, ich verspreche es.
Aufhören werden sie nur über meine Leiche (ja grausige Überleitung).
Gestern wiederentdeckt. Eine kleine Perle der Albenlandschaft, wie ich finde.
Sein hochgefeiertes Debütalbum hab ich ehrlich gesagt noch gar nicht gehört.
Doch Take Care find ich unheimlich super. Ein kleiner Ohrwurm. Beißt sich in's Hirn.
Unheimlich atmosphärisch und genau das richtige für dunkle, kalte Winternächte.


Drake - Over My Dead Body [Official Audio] Take... von vjarmanisuits

Freitag, 7. Dezember 2012

Wie war nochmal der Name?

Mein Nikolauslied schlechthin. Ist klar, warum oder?
Na logisch, remember my name, denn der 6.12. ist mein Namenstag.
Ob man den feiert oder nicht, ist egal. Klar ist: Dezember ist mein Monat.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Chaos

Jaja, der Weltuntergang. Scheinbar fasziniert das Unheil die Menschen ungemein.
Passt irgendwie nicht ganz zum Advent. Aber ich meine, warten kann man auch auf den Weltuntergang.
Faszinierende Analyse der ganzen Weltuntergangstheorien. Kann man schonmal drüber nachdenken.
Ich plane jedenfalls meinen Geburtstag (24.12.).


Weltuntergang

Nachgeholt

So ähnlich ging es mir gestern:
Etwas möchte beginnen. Etwas ist dann aber eingeschlafen und hat keinen Eintrag geschafft, deshalb nachträglich in aller Kürze Lied #4 im Dezember.
Einfach mal n bisschen parantatatamen.

Montag, 3. Dezember 2012

Wagemut?

Frisch draußen - die Single samt Video, nicht das Album.
Erinnert ein bisschen an "Schritte vor der Tür" - das Video, nicht die die Single.
Unheimlich fordernder Beat von Maeckes, so passend produziert.
Endlich mal nicht so ein Geschnulze vom deutschen King of Soul und auch der King of Rap kommt doch irgendwie ganz gut auf den Beat.
Gut der Text ist dann allerdings wieder typisch kitschig, aber mein Ohrwurm des Tages ist es trotzdem.
Und ich meine: Die Message ist irgendwie doch ganz cool. Hab den Mut, die Liebe zu wagen.
So ein bisschen Weihnachtsstimmung findet man auch in den scheinbar unpassendsten Lieder. Wenn man will.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Klänge der Stille

Besinnlichkeit. Einfach mal ruhen, nichts tun. Keinen Geschenken hinterherhetzen, keine Termine ganz knapp noch wahrnehmen können, nicht jeden Tag am obersten Limit immer wieder Topleistungen aus sich herausholen wollen.
Einfach mal der Stille fröhnen. Dem Gedudel in den Kaufhäusern, die in der 350.000 Schleife Whams "Weihnachts"hit spielen. Nur da sein und den Geräuschen der Stille lauschen. Hypnotisiert vom Licht einer einzigen Kerze.
Frohen ersten Advent.

Samstag, 1. Dezember 2012

Advent, Advent

Wie lange wir noch warten sollen?
Ganz einfach. 24 Tage... bis zu meinem Geburtstag! Na gut, für andere mag vielleicht Weihnachten wieder sein, aber worauf man wartet ist ja letzten Endes egal (meistens), solange man sich darauf freut und die Wartezeit gut rumbringt. Damit das "gut rumbringen" gelingt, werde ich mir jeden Tag eine Kleinigkeit überlegen - musikalisch, visuell, prosaisch, lyrisch.
Was auch immer passt und dadurch einen kleinen künstlerisch (mehr oder weniger) anspruchsvollen Adventskalender gestalten - mit persönlicher Note. Ein Geschenk mit Persönlichkeit ist immer am schönsten. In dem Sinne:
Frohes Warten.


Montag, 19. November 2012

Glück

Glück kann so vieles sein.
Wissen, geliebt zu werden (jaja, unfassbar kitschig).
Wissen, dass es einem gut geht (kann man das immer wissen? - na gut. Fühlen, dass es einem gut geht)
Aber für mich ist das größte Glück derzeit, zu wissen, dass da drei große Alben auf uns zu kommen.

Der Prinz, Casper und Marteria haben für das Frühjahr 2013 ihre nächsten Longplayer angekündigt.
Und für das Release von Prinz Pi, welches Kompass ohne Norden heißen wird, ist sogar schon der Monat angegeben. Das Album soll im März nächsten Jahres erscheinen. Abwarten und vorfreuen, lautet die Devise!

Sonntag, 11. November 2012

Bushido - Theorie & Praxis feat. Joka

Im Prinzip ja gar kein schlechter Track. Doch stören mich zwei Dinge daran, das ist einmal die Feature-Angabe. Denn eigentlich, dem Gefühl nach müsste das hier ein Joka ft. Bushido-Track sein, bleibt der Bremer Rapper doch durch seinen unfassbar guten Part viel stärker im Gedächtnis als das Berliner Erfolgskind Bushido.
Zweitens scheint es so als seien den beiden die Worte in den Mund geschrieben worden. Denn sowohl lyrisch als auch leider sehr stark flowtechnisch erinnert das ganze an Mo-Trip, der im Video auch als Wachmann zu sehen ist. Das Gerücht geistert schon länger durch die Hip Hop-Medienlandschaft und ist bis jetzt nicht bestätigt worden, aber auch noch nicht glaubwürdig dementiert worden. Für mich klingt das ganze sehr stark nach Embryo, dem ziemlich guten Major-Album des Aacheners.
Aber wenn man das außen vor lässt und dann noch den Top-Beat beachtet, bleibt letztendlich ein ziemlich netter Track, den man durchaus auch feiern kann.

Dienstag, 6. November 2012

Seelenkarte

Cloud Atlas ist für mich der heißeste Anwärter auf den Titel zum Film des Jahres!
Das Buch ist so wundervoll erfrischend zu lesen und ich vertraue in die Talente
von drei (jawohl! DREI) Regisseuren.
Tom Tykwer (Lola Rennt, Das Parfüm) und die Wachowski-Geschwister (Matrix-Trilogie)
haben sich der unheimlich komplexen Geschichte angenommen.
Dass sie gute Filme machen können, haben sie bewiesen. Ob sie das Zeug zu atemberaubenden Filmen haben, wird sich zeigen.




Sonntag, 4. November 2012

Mit K

Wie sehr die Jungs von Kraftklub eigentlich kleine Jungen sind - ohne große Bühnenerfahrung - haben sie am Freitag, den 2.11.2012, in der Westfalenhalle 1 in Dortmund eindrucksvoll zur Show gestellt. Nach etwas Indierock nach Vierkanttretlagerart und sphärisch-hämmernden Synthierock Sounds von der mir bisher unbekannten Band I Heart Sharks kamen die 5 Jungs aus Chemnitz von epischer Intromusik untermalt auf die Bühne, um dieselbige für anderthalb bis zwei Stunden zu rocken und für sich zu vereinnahmen.


Ob dieser Versuch geglückt ist oder nicht, darüber kann man sich streiten. Sicherlich ist es nicht sehr schön, wenn aus dem Innenraum "Scheiß Tribüne"-Rufe erschallen. Auch wenn darauf der vergebliche Verteidigungsversuch derselbigen durch die Band erfolgte. Und allgemein ist es nicht das beste Zeugnis für die Entertainer-Fähigkeiten der Gruppe, wenn die Sprechchöre nur aus Eigeninitative durch das Publikum entstehen. Sie wirkten ein bisschen in Erfurcht erstarrt. Und doch hat man ihnen den Spaß an ihrer Musik angemerkt und wenn der gute Felix die komplette Strecke zum Mischpult durch Crowdsurfing überbrücken kann und plötzlich am hinteren Ende der Halle auf einem Podest erscheint, dann hat das auch im Publikum unfassbar Spaß gemacht. Man muss ja auch nicht mit der Einstellung Los! Unterhaltet mich! an so ein Konzert rangehen. Mit ein bisschen eigenen Aktionen, macht das Ganze viel mehr Spaß!


Und so lässt sich sagen, dass es durchaus ein lohnenswertes Konzert war. Mit viel guter Musik, Konfetti, jungen, enthusiastischen Bands und Casper als Überraschungsgast beim Finale.
Wie gesagt. KONFETTI, ALTER!